Bundesweite Fachtagung am 17./18. Okt. 2009

19. Juni 2009

Bundesweite
Fachtagung 2009

 

SeHT-Logo

“Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Möglichkeiten und Rechte bei Teilleistungsschwächen und AD(H)S”
  Kooperationsveranstaltung Bundesvereinigung SeHT e.V.,
Katholisch Soziales Institut (KSI), Bad Honnef und
Bundesvereinigung Aufmerksamkeitsstörung Deutschland (BVAD)
am 17./18. Oktober 2009 in Bad HonnefSchirmherrin: Elisabeth Winklelmeier-Becker, MdB
  Jeder Mensch hat das Recht, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Menschen mit Teilleistungsschwächen oder AD(H)S erfahren häufig Ausgrenzung, fühlen sich ausgeschlossen. Gerade für Menschen mit Beeinträchtigungen ist es jedoch wichtig, von der Gesellschaft angenommen und akzeptiert zu sein. Teilhabe sollte ihnen ohne Einschränkungen in jeder denkbaren Weise ermöglicht werden.Kinder, Jugendliche und Erwachsene müssen zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben befähigt werden. Dazu ist es wichtig, die eigenen Möglichkeiten und Rechte zu kennen, zu wissen, welche eigenen Anforderungen eingebracht werden müssen und wie welches Recht wo einzufordern ist. Eltern, Bekannte und Freunde sollten Kindern auf diesem oft schwierigen Weg helfen. Das geht jedoch nur, wenn sie selbst informiert und bereit sind, sich einzubringen.Die Tagung möchte in Vorträgen Wege aufzeigen, wie Teilhabe aussehen kann, wie sie erreicht oder gegebenenfalls verbessert werden kann. In Workshops werden Impulse zur praktischen Umsetzung des gewonnenen Wissens gegeben. Für Kinder und Jugendliche werden eigene Kreativ-Workshops angeboten.
Herzlich eingeladen sind:
Alle am Thema Interessierten, speziell Menschen mit Teilleistungsschwächen und/oder AD(H)S, Eltern von Betroffenen, Fachleute und alle Menschen, die Betroffenen helfend zur Seite stehen wollen.
  Dr. Ralph Bergold
Direktor des KSI
Annette Mund
Vorsitzende Bundesvereinigung SeHT e.V.

Tagungsprogramm

Samstag, den 17. Oktober 2009
9.45 Uhr Treffen Schüler- und Kinderbetreuung im Vortragssaal
10.00 Uhr Begrüßung, Grußworte
Einführung in das Thema
11.00 Uhr Vortrag: „Teilhabe am gesellschaftlichen Leben — Ein- und Aussichten“
Dr. Elisabeth Kludas, Vorstandsmitglied Sozialwerk St. Georg, Gelsenkirchen, Vorstandsmitglied Caritas
12.15 Uhr Vorstellung der Arbeitskreise
12.30 Uhr Mittagessen
13.30 bis
14.30 Uhr
offenes Gesprächscafé “Ü30″

14.30 Uhr Arbeitskreise
  AK 1: Persönliches Budget
Evelyn Küpper, Sozialberaterin, Lebenshilfe Düsseldorf
  AK 2: Eingliederungshilfe: Möglichkeiten und Rechtsanspruch
Dr. Roman Nitsch, Dipl.-Psychologe, Caritasverband Mannheim e.V.
  AK 3: Recht auf Teilhabe
Annette Mund, M.A. Therapeutin
  AK 4: Hörbuchworkshop
Erstellen eines Hörbuches unter Anleitung eines Studiotechnikers
  AK 5: Kreativ-Bewegungs-Workshop
Anke Winterkemper, Theaterpädagogin
    Schülertreff und Kinderbetreuung:
16.00 Uhr Kaffe, Fortsetzung der Arbeitskreise bis 17.30 Uhr
18.30 Uhr Abendessen
20.00 Uhr Abendprogramm: Vorstellung der Kreativworkshops, Ein-Mann-Show – Roman Steinert, Zaubervorstellung mit Zauberer und Entertainer ASTRO ALADINI

Sonntag, den 19. Oktober 2008
8.00 Uhr Gottesdienst – gestaltet mit SeHT-Mitgliedern und örtlichem Chor
9.00 Uhr Frühstück
10.00 Uhr Vortrag: „Medizinisch-therapeutische Versorgung bei TLS – AD(H)S. Möglichkeiten und Rechte“
Dr. med. Jörn-Uwe Droemann, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Soest
10.00 Uhr Selbstbehauptungsworkshop: Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene
Jürgen Flamm, Polizeioberkommissar, 1. Kyu Shotokan Karate
11.15 Uhr Erfrischungen
11.30 Uhr Fishbowl: Berichte aus den Arbeitskreisen
Moderation: Dr. Roman Nitsch
12.45 Uhr Schlussworte zur Tagung
13.00 Uhr Mittagessen
Ende der Veranstaltung
14.00 Uhr Offene Mitgliederversammlung Bundesvereinigung SeHT e.V.
Wir laden auch Gäste herzlich dazu ein.
14.00 Uhr Kegel-/Bowlingwettkampf der Jugendlichen
Hinweis: Die Tagung kann als berufsbezogene Fortbildungsveranstaltung durch die jeweilige Schulleitung genehmigt werden.
Fachliche Auskunft: Annette Mund, Zeisigweg 4, 53639 Königswinter, Tel.: 02244-87 33 83, E-mail: tagung@seht.de

Anmeldung: ab sofort
Bitte drucken Sie das Anmeldeformular aus und senden es ausgefüllt und unterschrieben an: BV SeHT e.V. – Geschäftsstelle, Sabine Nitsch, Pielachtalstr. 39, 67071 Ludwigshafen, Fax: 0621-6858172, Für Rückfragen: Tel. 0621-689982, E-mail: bv@seht.deDie Bezahlung nehmen Sie bitte bei der Anmeldung vor auf das Konto der BV SeHT e.V., Nr. 1618717, BLZ 670 900 00, VR-Bank Rhein-Neckar e.G., Verwendungszweck: SeHT-Tagung

Kosten: (Tagungskosten, Unterkunft, Verpflegung)Erwachsene: 130 Euro
Jugendliche bis 17 Jahre, Studenten und Arbeitslose: 75 Euro

Für SeHT-Mitglieder:
Erwachsene: 75 Euro
Jugendliche bis 17 Jahre, Studenten und Arbeitslose: 30 Euro

Kinder bis 3 Jahre und jedes 3. und weitere Kind einer Familie sind frei.

Tagungskosten ohne Übernachtung: 60 Euro, SeHT-Mitglieder 35 Euro

Für Mitglieder aus dem Bereich der SeHT-Landesvereinigung NW und der SeHT-Stadtvereinigung Münster wird nach Antrag bei der Landesvereinigung ein Fahrtkostenzuschuss gewährt.
Anträge bitte formlos per mail an
seht.nw@web.de.

 

Fachtagung SeHT-NW e.V. 16.05.2009

21. April 2009

Sprache ein Schlüssel zur Bildung

Kommunikation und Kommunikationsschwächen
bei ADHS und AVWS


Tagungsort:

Marienhaus St. Fanziskus
48145 Münster, Hohenzollernring 72
(Nähe Warendorfer Str.)
Zeit: Samstag, 16.05.2009 10:00 – 16:00 Uhr

Die Sprache ist für Kinder, Jugendliche ein Schlüssel in ihre Zukunft. Wir wollen die Kinder, Jugendlichen mit ihren Teilleistungsschwächen unterstützen, damit sie ihren Weg in die jeweiligen Lerngruppen finden und an der Gesellschaft aktiv teilnehmen können.
Die Fachtagung unterstützt Eltern, betroffene Jugendliche und auch Menschen, die sich in ihren Intitutionen für Bildung und Integration Teilleistungsschwacher einsetzen.
Besondere Impulse der Tagung liegen
- in der Information über Spracherwerb, frühe Bildung und Förderung,
- phonetische Wahrnehmungs-Verarbeitungs-Störungen und über Hilfen,
- Sprachdiagnostik und Sprachtherapien, auch für ADHS,
- Ganzheitliche Förderung mit Bewegung, Musik, Kunst.
Je früher Eltern ihre Kinder sprachlich unterstützen können, um so eher sind Kinder gestärkt, sich in ihrem sozialen Umfeld einzubringen und mit Mut ihren gesellschaftlichen Platz zu finden.
Wir wollen Eltern ein sprachliches Frühwarnsystem vermitteln, ihre Sensibilität für Sprache stärken und vielfältige Fördermöglichkeiten darlegen. So hat man festgestellt, dass musikalische (Früh-) Förderung die Sprachfähigkeit und viele Seiten der kindlichen Persönlichkeit stärkt.
Starke Kinder und Jugendliche können in unserer Gesellschaft mitgestalten.

Pelz-Brambrink mit Vorbereitungsteam

Programm der Fachtagung:

09:30
Eintreffen der Teilnehmer / dabei Kaffee

10:00 – 10:15
Grußworte

Frau W. Polenz, Schirmherrin
Herr Dr. P. Paziorek, Reg.Präs.
Frau M.-Th. Kastner, MdL
Frau Annette Mund, Vorsitzende BV SeHT

10:15 – 11:15
Herr Frank Grevenrath, Logopäde, Soziotherapeut, Leiter der Phönix Klinik Grefrath
Thema: Die kindliche Sprachentwicklung und deren Störungen

11:30 – 12:45
Herr Dr. Thomas Birkner, Facharzt für Psychiatrie und Physiotherapie, ADS Sprechstunde, LWL Klinik Münster
Thema: Kommunikation im jungen Erwachsenenalter

13:00 – 14:00
Mittagspause / Mittagessen

14:00 – 14:45
Herr Dr. Ludger Kowal-Summek, Heilpädagogische Musikerziehung und Musiktherapie, Universität Köln
Thema: Bedeutung der musikalischen Förderung für die Entwicklung der Kinder

14:45 – 15:00
Kaffepause

15:00 – 16:00
Frau Prof. Dr. Antoinette am Zehnhoff-Dinnesen, Fachärztin für Sprach- Stimm- und kindliche Hörstörungen, Direktorin der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie, UKM
Thema: Hörscreening bei Neugeborenen und Kleinkindern

Moderation:
Herr Gerhard Matenaar, Päd. Leiter LWL

Büchertisch:
Pädagogischer Verlag, Frau Künne

Präsentationen:
- Frühförderstelle, Gesundheitsamt Münster
- Individuelle Förderung in der Schule
- Kommunikationsförderung im Kindergarten

Download des Einladungsflyers der Fachtagung
Download des Anmeldeformulares der Fachtagung

Neues ADHS-Internat in BW startet zum Schuljahr 2008/2009

26. Oktober 2008

Zum kommenden Schuljahr startet eine neue Schule mit Internat für ADHS Kinder und Hochbegabte.

Noch wenige Vollzeit-Internatsplätze frei

Auf Basis des in Esslingen über Jahre bewährten schultherapeutischen Konzepts startet die gemeinnützige Schulträgergesellschaft Münsinger Schule nun auch den Vollzeit-Internatbetrieb im baden-württembergischen Münsingen.

Bereits zum kommenden Schuljahr soll dort in fünf Klassen mit maximal 10 Schülern speziell überdurchschnittlich begabten Kindern mit ADHS eine sichere schulische Perspektive eröffnet werden.
Aktuell läuft die Anmeldung für den Start des Internates. Einige wenige Internatsplätze für die Klassen 5 bis 9 sind noch frei. Diese werden vom Schulträger in einem speziellen Aufnahmeverfahren vergeben. Informationen zur Schule und die Bedingungen für eine Aufnahme erhalten interessierte Eltern hier:

http://www.muensingerschule.de/

i.A. Elke Kuhn
Sekretariat

Münsinger Schule
Privates Gymnasium Esslingen
Rotenackerstraße 71
73732 Esslingen

Tel: 0711 — 758 759 — 33
Fax: 0711 — 758 759 — 34

office@muensinger-schule.de
www.muensinger-schule.de
Spendenkonto Nr. 2533544 Baden-Württembergische Bank BLZ 60050101

Träger: Münsinger Schule GmbH
Sitz: Esslingen
Registergericht: Stuttgart, HRB 724247
Geschäftsführer: Johannes-Michael Zürn

Elterngespräch

7. Oktober 2008

Offener Erfahrungsaustausch in Münster

In Münster treffen sich Betroffene, Eltern, Erzieher, Lehrer und Therapeuten zum Erfahrungsaustausch, Themen und Zeitpunkt werden rechtzeitig in der Presse bekannt gegeben.

Thema: Übergang Schule – Beruf  im Herbst 2008

in der “Alten Dechanei”, Dechaneistrasse 14, in 48145 Münster.
Busverbindung: Linie 2 und 10 stadtauswärts bis Haltestelle Dechaneistrasse
Parkmöglichkeiten auf dem Schulhof


AD(H)S – Asperger – AVWS – Depression – Dyskalkulie – motorische Defizite – Schulschwierigkeiten – Teilleistungsschwächen – Wahrnehmungsprobleme – usw.

Bis eine solche Diagnose gestellt wird, erleben Eltern oft eine Zeit, die von Suche, Unsicherheit, Misserfolgen, Ausgrenzungen, Unverstandensein, aber auch von Diagnostik, Therapien, Stress, auch von Erfolgserlebnissen und Freude geprägt sein kann.
Die Frage nach der Notwendigkeit des therapeutischen Einsatzes stellt sich, oft die Frage nach der Bezahlbarkeit und häufig die Frage, warum gerade ich, warum gerade mein Kind.

Wir laden alle Mitglieder zum
E R F A H R U N G S A U S T A U S
C H
ein und Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Monika Pelz-Brambrink, SeHT – NW
Mieke Pinke, SeHT – Münster

SCHWERBEHINDERTENAUSWEIS

27. August 2008

SCHWERBEHINDERTENAUSWEIS

Informationen für Jugendliche

Meine Rechte – meine Pflichten

“Der Ausweis macht mich nicht kranker oder behinderter!

Aber er kann mir das Leben mit Krankheit oder Behinderung erleichtern.”


1. Was ist der Schwerbehindertenausweis?

Der Ausweis wird vielleicht selten gebraucht, kann aber sehr wichtig sein. Als Ausgleich für die Nachteile, die ein Leben mit einer chronischen Krankheit oder Behinderung mit sich bringt, stehen Ihnen einige Rechte zu.

Das sind unter anderem:
- Der Schwerbehindertenausweis ist eine Grundvoraussetzung für die Anerkennung einer chronischen Krankheit (Belastungsobergrenze bei der Zuzahlung / Fahrtkosten)
- steuerliche Vorteile Erleichterung bei der Beantragung eines Wohnberechtigungsscheines
- Niedrigere Einkommensgrenze für die Beantragung des Erziehungsgeldes 1
- mögliche Vergünstigung beim Erwerb einer Immobilie
- Ermäßigungen beim Kauf von Fahrkarten, Eintrittskarten und innerdeutsche Flugtickets
- Anspruch auf Hilfe bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz
- Besondere Vergütung und Unterstützung während der Ausbildung oder dem Studium. Beim Studium erhalten Betroffene mit Schwerbehindertenausweis
eher (und, wenn gewünscht, wohnortnaher) einen Studienplatz
- finanzielle Anreize für Betriebe, die ausbilden oder chronisch Kranke / Behinderte einstellen
- Verbesserter Kündigungsschutz

Der Schwerbehindertenausweis diskriminiert nicht!

Sie sollten nicht aus falscher Angst darauf verzichten. Es ist besser, selbstbewußt zu seiner Krankheit oder Behinderung zu stehen – dann kann man auch andere von seinen Fähigkeiten überzeugen.

2. Wie sieht ein Schwerbehindertenausweis aus?

Der Ausweis wird beim Versorgungsamt der Stadt oder des Kreises beantragt. Im Ausweis finden sich neben Angaben zu Name, Adresse etc. vor allem Vermerke über den Grad der Behinderung (GdB) und einzelne Merkzeichen. Es geht nicht um Feststellung einer Erkrankung, sondern nach Leistungseinbuße. Diese wird in Grad der Behinderung zwischen 10 – 100 eingetragen. Je höher der Grad der Behinderung, je mehr Merkzeichen, desto mehr Nachteilsausgleiche erhält man durch den Medizinischen Dienst der Versorgungsämter nach Rückfrage bei den behandelnden Ärzten. Unter 50 Grad erhält man keinen Anspruch auf einen Schwerbehindertenausweis.


Mögliche Merkzeichen im Ausweis:

G bedeutet:
Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich eingeschränkt » Kfz-Steuerermäßigung 50% / Freifahrt mit 60,– € -Wertmarke
AG bedeutet:
Außergewöhnlich gehbehindert » Kfz-Steuerermäßigung 100% / Freifahrt mit 60,– €-Wertmarke
H bedeutet:
Hilflos
Kfz-Steuerermäßigung 100% / Freifahrt ohne Wertmarke auf Antrag; Pflegepauschbetrag von 924,– € bei der Steuererklärung
B bedeutet:
Ständige Begleitung notwendig » Freifahrt für Begleitperson
RF bedeutet:
Rundfunkgebührenbefreiung und Telefonanschlussgebühren-Ermäßigung und Ermäßigung bei den Verbindungsentgelten bis zu 8,72 €
GI bedeutet:
Gehörlos
Kfz-Steuerermäßigung / Freifahrt/Ermäßigung bei den Verbindungsentgelten bis zu 8,72 €

3. Wie erhalte ich den Ausweis und sie lange gilt er?

Das Versorgungsamt stellt nach einer Prüfung den Ausweis befristet für höchstens 5 Jahre aus, danach kann er zweimal verlängert werden. Ab Vollendung des 10. Lebensjahres muss der Ausweis ein Lichtbild enthalten.
Jugendliche erhalten einen Ausweis, der bis zur Vollendung des 20. Lebensjahres befristet ist. Danach muss ein neuer Antrag gestellt werden. Hierzu ergeht ein Feststellungsbescheid, der zu Ihrer persönlichen Information dient. Er ist zugleich Grundlage für die Ausstellung des Ausweises. Fall Sie mit dem Ergebnis des Bescheides nicht einverstanden sind, können Sie innerhalb eines Monats Widerspruch beim Versorgungsamt einlegen. Bei der Einschätzung der Frage, ob ein Widerspruch in Ihrem Fall sinnvoll ist, können Ihnen die unten genannten Beratungsstellen helfen. Bei gesundheitlichen Veränderungen kann auch schon vor Ablauf der 5 Jahre beim Versorgungsamt ein Änderungsantrag (mit ärztlicher Stellungnahme) gestellt werden. Ein kurzer Zusatzantrag mit.

4. Ist es sinnvoll, einen Ausweis zu beantragen?

Allgemein lässt sich diese Frage nicht beantworten, da der Gesundheitszustand jedes chronisch Kranken oder Behinderten, aber auch die Lebensumstände jedes Menschen, unterschiedlich sind.
Jeder Betroffene, aber auch die Eltern, sollten für sich entscheiden, ob ein derartiger Ausweis persönlich hilfreich sein kann. Für Jugendliche sollte vor der Entscheidung -neben einem Gespräch mit dem betreuenden Arzt – auch immer ein Gespräch mit dem Behindertenberater des Arbeitsamtes stattfinden.
Es gibt Betroffene, die aus Furcht vor Schwierigkeiten bei der Such nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz keinen Ausweis möchten. Allerdings sind Unternehmen gehalten, eine bestimmte Zahl Schwerbehinderter einzustellen. Ab einem GDB von 60% erhalten Unternehmen, die Behinderte ausbilden, eine hohe Aufwandsentschädigung. Daher sollte man nicht von vornherein auf einen Ausweis verzichten, vor allem dann nicht, wenn die Krankheit oder Behinderung keine Beeinträchtigung für den angestrebten Beruf darstellt. Darüber hinaus erscheint es nicht ratsam, eine Krankheit oder Behinderung im Vorstellungsgespräch zu verschweigen. Beim ersten krankheitsbedingten Ausfall wird sonst das Vertrauensverhältnis erschüttert sein.
Im Übrigen kann der Arbeitsvertrag mit sofortiger Wirkung aufgelöst werden, wenn der Arbeitnehmer bei der Einstellung auf Nachfrage seine Behinderung nicht angegeben hat.
Auf den Ausweis zu verzichten bedeutet auch, die genannten sozialen und finanziellen Vorteile nicht in Anspruch nehmen zu können.

5. Wer hilft mir weiter, wenn ich noch Fragen habe?

- Ihr betreuender Arzt, Sozialarbeiter, Psychologe
- Selbsthilfegruppen
- Behörden (Versorgungsämter, Landessozialämter)
- allgemeine Behindertenverbände, wie zum Beispiel die BAGH
- Kindernetzwerk e.V.

Informationen zusammengestellt von:
Kindernetzwerk e.V. – Aschaffenburg Aufbereitet für SeHT:
Telefon: 0 60 21/1 20 30 Hartwin Schleuß

Fachtagung 2008

27. August 2008
Stark sein trotz Schwächen
Persönliche Kompetenzen entwickeln und fördern
Kooperationsveranstaltung Bundesvereinigung SeHT e.V.,
Katholisch Soziales Institut (KSI), Bad Honnef und
Bundesvereinigung Aufmerksamkeitsstörung Deutschland (BVAD)
am 18./19. Oktober 2008 in Bad Honnef
Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Menschen mit Teilleistungsschwächen oder AD(H)S sind oft primär mit ihren Schwächen konfrontiert, fühlen sich auf ihre Fehler reduziert. Gerade für Menschen mit ausgeprägten Schwächen ist es umso wichtiger, auf anderen Gebieten Stärken bei sich zu entdecken und zu entwickeln. Eltern, aber auch Erzieher(innen) und Lehrer(innen) können ihren Kindern dabei helfen und diese Stärken fördern.Kinder, Jugendliche und Erwachsene müssen lernen, ein realistisches Selbstbild zu entwickeln, Belastungen und Enttäuschungen wegzustecken, das eigene Gefühlsleben auszubalancieren und ihre sozialen Fähigkeiten zu verbessern. Dann können sie kompetent und selbstbewusst den Anforderungen des Alltags, des Familienlebens, der Schule und des Berufs gegenübertreten. Eltern, Erzieher(innen) und Lehrer(innen) müssen Kinder bei diesem Lernprozess ermutigen und ihnen Rückhalt geben. Das geht aber nur, wenn sie sich selbst stark und nicht schwach erleben.Die Tagung möchte in Vorträgen Wege aufzeigen, wie persönliche Kompetenzen entwickelt und gefördert werden können, und in Workshops praktische Impulse dazu geben. Für Kinder und Jugendliche gibt es eigene Programmteile.

Herzlich eingeladen sind:
Alle daran Interessierten, speziell aber Menschen mit Teilleistungsschwächen oder einem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (AD(H)S). Davon selbst Betroffene, Eltern von Betroffenen, aber auch Pädagog(inn)en und andere Fachleute, die Betroffenen helfen möchten.

Fachliche Auskunft:
Annette Mund, Vorsitzende der Bundesvereinigung SeHT e.V.,
Zeisigweg 4, 53639 Königswinter, e-mail: tagung@seht.de


Tagungsprogramm

Samstag, den 18. Oktober 2008
9.45 Uhr Treffen Schüler- und Kinderbetreuung im Vortragssaal
10.00 Uhr Begrüßung, Grußworte: Hubert Hüppe, MdB, Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen; Waltraud Polenz, Schirmherrin SeHT e.V. u.a.
Impulse zum Tagungsthema
11.00 Uhr Vortrag: „Vom Kind zur Person. Wie können Eltern ihre Kinder in der emotionalen
Selbstwerdung unterstützen?“

Dr. med. Khalid Murafi, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Lüdinghausen-Seppenrade
12.15 Uhr Vorstellung der Arbeitskreise
12.30 Uhr Mittagessen
14.30 Uhr Arbeitskreise
AK 1: Stärken entwickeln: Der emotionale Entwicklungsprozess vom Baby- bis zum Jugendalter
Dr. med. Khalid Murafi
AK 2: Stärken fördern: Die Rolle der Eltern; wo ist Hilfe möglich, wo ist Hilfe begrenzt?
Karl Gajewski, Realschullehrer und Schulpsychologe beim Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung (IFB) Speyer in der Außenstelle Pirmasens
AK 3: Förderung sozialer Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen
Stefanie Wekenmann, Dipl.-Pädagogin, Dipl.-Psychologin, Universität Tübingen, Psychotherapeutische Hochschulambulanz am psychologischen Institut, Arbeitsbereich Kinder und Jugendliche
AK 4: Stärken sehen: Wie sehe ich mich selbst – wie sehen mich die Anderen? (Rollenspiele)
Inge Diefenbacher, Dipl.-Psychologin, Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin, Psychologische Beratungsstelle Caritasverband Mannheim e.V.
AK 5: Tanz-Workshop
Fehmi Taneri, Tanz- und Theaterpädagoge, Münster
AK 6: Hörbuch-Workshop: Erstellen eines Hörbuches unter Anleitung eines Studiotechnikers. Für 8 bis 10 Personen.
Voraussetzung: Flüssiges Lesen.
Maximale Vortragslänge pro Person: 5 Minuten
Schülertreff und Kinderbetreuung:
16.00 Uhr Kaffe, Fortsetzung der Arbeitskreise bis 17.30 Uhr
18.30 Uhr Abendessen
20.00 Uhr Abendprogramm

Sonntag, den 19. Oktober 2008
8.00 Uhr Gottesdienst (offenes Angebot)
8.30 Uhr Frühstück
10.00 Uhr Vortrag: „Entwicklung und Förderung von sozialen Kompetenzen“
Stefanie Wekenmann, Dipl.-Pädagogin, Dipl.-Psychologin, Universität Tübingen, Psychotherapeutische Hochschulambulanz am psychologischen Institut, Arbeitsbereich Kinder und Jugendliche
10.00 Uhr Selbstbehauptungsworkshop: Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene
Jürgen Flamm, Polizeibeamter, 2. Kyu Shotokan Karate
11.15 Uhr Erfrischungen
11.30 Uhr Fishbowl: Berichte aus den Arbeitskreisen
Moderation: Dr. Roman Nitsch, Dipl.-Psych., Leiter der Abteilung Kind, Jugend, Familie und der Psychologischen Beratungsstelle des Caritasverbandes Mannheim e.V.
12.45 Uhr Schlussworte zur Tagung
13.00 Uhr Mittagessen
Ende der Veranstaltung
14.00 Uhr Offene Mitgliederversammlung Bundesvereinigung SeHT e.V.
Wir laden auch Gäste herzlich dazu ein.
Hinweis: Die Tagung kann als berufsbezogene Fortbildungsveranstaltung durch die jeweilige Schulleitung genehmigt werden.

Anmeldung/Tagungsort: ab sofort bis spätestens 15. September 2008
Bitte drucken Sie das Anmeldeformular aus und senden es ausgefüllt und unterschrieben an:

KSI
Selhofer Str. 11
53604 Bad Honnef
Stichwort: SeHT-Tagung

Tel.: (0 22 24) 955-401, Fax (0 22 24) 955-101, Email: dampke@ksi.de


Fachliche Auskunft:
Annette Mund, Zeisigweg 4, 53639 Königswinter, Tel. (0 22 44) 87 33 83, Email: tagung@seht.de

Kosten der Tagung (Tagungskosten, Unterkunft, Verpflegung)
- Erwachsene 130 EUR
- Jugendliche bis 17 Jahre, Studenten und Arbeitslose 75 EUR
für SeHT-Mitglieder:
- Erwachsene 75 EUR
- Jugendliche bis 17 Jahre, Studenten und Arbeitslose 30 EUR
Kinder bis 3 Jahre und jedes 3. und weitere Kind einer Familie sind frei
Tagessatz ohne Übernachtung: 60 EUR, SeHT-Mitglieder 35 EUR

Herzliche Glückwünsche

28. Mai 2008
Wir gratulieren unserem Mitglied
Herrn Regierungspräsidenten Dr. Peter Paziorek
ganz herzlich zu seinem 60. Geburtstag am 29.05.!
Wir wünschen ihm alles Gute, Glück und Gottes reichen Segen!
Monika Pelz-Brambrink
Vorsitzende SeHT –NW e.V.

Fachtagung 2008

5. Mai 2008
Stark sein trotz Schwächen Persönliche Kompetenzen entwickeln und fördern
Kooperationsveranstaltung Bundesvereinigung SeHT e.V.,
Katholisch Soziales Institut (KSI), Bad Honnef und
Bundesvereinigung Aufmerksamkeitsstörung Deutschland (BVAD)
am 18./19. Oktober 2008 in Bad Honnef
Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Menschen mit Teilleistungsschwächen oder AD(H)S sind oft primär mit ihren Schwächen konfrontiert, fühlen sich auf ihre Fehler reduziert. Gerade für Menschen mit ausgeprägten Schwächen ist es umso wichtiger, auf anderen Gebieten Stärken bei sich zu entdecken und zu entwickeln. Eltern, aber auch Erzieher(innen) und Lehrer(innen) können ihren Kindern dabei helfen und diese Stärken fördern.Kinder, Jugendliche und Erwachsene müssen lernen, ein realistisches Selbstbild zu entwickeln, Belastungen und Enttäuschungen wegzustecken, das eigene Gefühlsleben auszubalancieren und ihre sozialen Fähigkeiten zu verbessern. Dann können sie kompetent und selbstbewusst den Anforderungen des Alltags, des Familienlebens, der Schule und des Berufs gegenübertreten. Eltern, Erzieher(innen) und Lehrer(innen) müssen Kinder bei diesem Lernprozess ermutigen und ihnen Rückhalt geben. Das geht aber nur, wenn sie sich selbst stark und nicht schwach erleben.Die Tagung möchte in Vorträgen Wege aufzeigen, wie persönliche Kompetenzen entwickelt und gefördert werden können, und in Workshops praktische Impulse dazu geben. Für Kinder und Jugendliche gibt es eigene Programmteile.Herzlich eingeladen sind:
Alle daran Interessierten, speziell aber Menschen mit Teilleistungsschwächen oder einem Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (AD(H)S). Davon selbst Betroffene, Eltern von Betroffenen, aber auch Pädagog(inn)en und andere Fachleute, die Betroffenen helfen möchten.Fachliche Auskunft:
Annette Mund, Vorsitzende der Bundesvereinigung SeHT e.V.,
Zeisigweg 4, 53639 Königswinter, e-mail: tagung@seht.de

Tagungsprogramm

Samstag, den 18. Oktober 2008
9.45 Uhr Treffen Schüler- und Kinderbetreuung im Vortragssaal
10.00 Uhr Begrüßung, Grußworte: Hubert Hüppe, MdB, Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die Belange der Menschen mit Behinderungen; Waltraud Polenz, Schirmherrin SeHT e.V. u.a.
Impulse zum Tagungsthema
11.00 Uhr Vortrag: „Vom Kind zur Person. Wie können Eltern ihre Kinder in der emotionalen
Selbstwerdung unterstützen?“

Dr. med. Khalid Murafi, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Lüdinghausen-Seppenrade
12.15 Uhr Vorstellung der Arbeitskreise
12.30 Uhr Mittagessen
14.30 Uhr Arbeitskreise
AK 1: Stärken entwickeln: Der emotionale Entwicklungsprozess vom Baby- bis zum Jugendalter
Dr. med. Khalid Murafi
AK 2: Stärken fördern: Die Rolle der Eltern; wo ist Hilfe möglich, wo ist Hilfe begrenzt?
Karl Gajewski, Realschullehrer und Schulpsychologe beim Institut für schulische Fortbildung und schulpsychologische Beratung (IFB) Speyer in der Außenstelle Pirmasens
AK 3: Förderung sozialer Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen
Stefanie Wekenmann, Dipl.-Pädagogin, Dipl.-Psychologin, Universität Tübingen, Psychotherapeutische Hochschulambulanz am psychologischen Institut, Arbeitsbereich Kinder und Jugendliche
AK 4: Stärken sehen: Wie sehe ich mich selbst – wie sehen mich die Anderen? (Rollenspiele)
Inge Diefenbacher, Dipl.-Psychologin, Psychotherapeutin, Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin, Psychologische Beratungsstelle Caritasverband Mannheim e.V.
AK 5: Tanz-Workshop
Fehmi Taneri, Tanz- und Theaterpädagoge, Münster
AK 6: Hörbuch-Workshop: Erstellen eines Hörbuches unter Anleitung eines Studiotechnikers. Für 8 bis 10 Personen.
Voraussetzung: Flüssiges Lesen.
Maximale Vortragslänge pro Person: 5 Minuten
Schülertreff und Kinderbetreuung:
16.00 Uhr Kaffe, Fortsetzung der Arbeitskreise bis 17.30 Uhr
18.30 Uhr Abendessen
20.00 Uhr Abendprogramm

Sonntag, den 19. Oktober 2008
8.00 Uhr Gottesdienst (offenes Angebot)
8.30 Uhr Frühstück
10.00 Uhr Vortrag: „Entwicklung und Förderung von sozialen Kompetenzen“
Stefanie Wekenmann, Dipl.-Pädagogin, Dipl.-Psychologin, Universität Tübingen, Psychotherapeutische Hochschulambulanz am psychologischen Institut, Arbeitsbereich Kinder und Jugendliche
10.00 Uhr Selbstbehauptungsworkshop: Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene
Jürgen Flamm, Polizeibeamter, 2. Kyu Shotokan Karate
11.15 Uhr Erfrischungen
11.30 Uhr Fishbowl: Berichte aus den Arbeitskreisen
Moderation: Dr. Roman Nitsch, Dipl.-Psych., Leiter der Abteilung Kind, Jugend, Familie und der Psychologischen Beratungsstelle des Caritasverbandes Mannheim e.V.
12.45 Uhr Schlussworte zur Tagung
13.00 Uhr Mittagessen
Ende der Veranstaltung
14.00 Uhr Offene Mitgliederversammlung Bundesvereinigung SeHT e.V.
Wir laden auch Gäste herzlich dazu ein.
Hinweis: Die Tagung kann als berufsbezogene Fortbildungsveranstaltung durch die jeweilige Schulleitung genehmigt werden.

Anmeldung/Tagungsort: ab sofort bis spätestens 15. September 2008
Bitte drucken Sie das Anmeldeformular aus und senden es ausgefüllt und unterschrieben an:

KSI
Selhofer Str. 11
53604 Bad Honnef
Stichwort: SeHT-Tagung

Tel.: (0 22 24) 955-401, Fax (0 22 24) 955-101, Email: dampke@ksi.de


Fachliche Auskunft:
Annette Mund, Zeisigweg 4, 53639 Königswinter, Tel. (0 22 44) 87 33 83, Email: tagung@seht.de

Kosten der Tagung (Tagungskosten, Unterkunft, Verpflegung)
- Erwachsene 130 EUR
- Jugendliche bis 17 Jahre, Studenten und Arbeitslose 75 EUR
für SeHT-Mitglieder:
- Erwachsene 75 EUR
- Jugendliche bis 17 Jahre, Studenten und Arbeitslose 30 EUR
Kinder bis 3 Jahre und jedes 3. und weitere Kind einer Familie sind frei
Tagessatz ohne Übernachtung: 60 EUR, SeHT-Mitglieder 35 EUR

Premiere von “Schwarze Petra in Liebe…”

13. Januar 2008

Die Uraufführung des neuen Theaterstücks des Traumtheaters von SeHT Münster e. V. fand vor ausverkauftem Haus in der Studiobühne in Münster statt. Die inzwischen zweite Produktion des integrativen Ensembles wurde durchweg positiv aufgenommen. Tosender Applaus belohnte außer den Akteuren auf der Bühne auch die eher im Hintergrund Aktiven wie die Dramaturgen und die Musikproduktion.

Weitere Vorstellungstermine sind 13.01.08, 25.01.08 und 26.01.08, jeweils um 20 Uhr. SeHT Münster freut sich auf zahlreichen Besuch. Bitte reservieren Sie Ihre Eintrittskarten rechtzeitig unter 0251-136920, da nur begrenzt Plätze zur Verfügung stehen.

Seelisches Leid bei Teilleistungsstörung, AD(H)S,

27. Oktober 2007

Die Fachtagung am 20./ 21. 10. 2007 begann in Bad Honnef mit einer Präsentation der jungen Erwachsenen. In großer Stille päsentierten sie ihre Texte. Alle Teilnehmer Eltern, Jugendliche, Lehrer und Therapeuten waren direkt angesprochen.

Hier ein kleiner Ausschnitt:

Wenn die Seele leidet

…und sucht nach Auswegen…
…schreit nach Hilfe…
…schreit nach Verständnis…
…schreit nach Zuwendung…
…schreit nach Liebe…

Weil:Wenn die Seele leidet

…dann ist der Mensch voller Wut…
…dann ist der Mensch voller Trauer…
…dann ist der Mensch im Stress…
…dann ist der Mensch verzweifelt…
…dann ist der Mensch überfordert…
…dann ist der Mensch vom Schicksal geschlagen…
…dann ist der Mensch voller Sehnsucht…
…dann ist der Mensch voller Sorgen…
…dann ist der Mensch voller Lebensüberdruss…
…dann ist der Mensch ohne Ausweg…

Weil:
Wenn die Seele leidet
=
Schrei nach… …Hilfe!

Schrei nach… …Zuwendung!

Schrei nach… …L i e b e ! ! !

Weil:
Wenn die Seele leidet …dann sucht ein Mensch nach sich selbst!

SUMMA SUMMARUM

Sucht gemeinsam …mit diesem Menschen und helft ihm!

Sucht gemeinsam …nach Lösungen!

Sucht gemeinsam
…wenn die Seele leidet!

Copyright 2007 Christian Damian